I.4.b.32
© Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Ethnologisches Museum
Berlin-Dahlem

Küstenlandschaft im Mondschein


Möllhausen-Liste: nicht in der Liste enthalten

Kriegsverlust

Die Bilder im Völkerkundemuseum

    Um seine Bilder für die Nachwelt zu sichern, verschenkt Balduin Möllhausen sie ein Jahr vor seinem Tod an Berliner Museen. Die Landschaften erhält die Geographische Gesellschaft und die Bilder, welche Indianer und ihr Umfeld zeigen, gehen an das Völkerkundemuseum in Berlin. Insgesamt sind es neben einem Skizzenbuch (mit 99 Zeichnungen von der ersten Reise) vier Mappen mit insgesamt 80 Aquarellen. Davon erhält das Völkerkundemuseum 33 Aquarelle.

    27 der 33 Bilder wurden im Krieg vernichtet. Es existieren aber fotografische Platten.

Beschreibung von Horst Hartmann
in:
George Catlin und Balduin Möllhausen. Zwei Interpreten der Indianer und des Alten Westens.- Berlin: Dietrich Reimer Verlag. 1963

    Am Rande einer weiten Wasserfläche, die ein Segel überragt, liegt ein kleiner Hafen, dessen Einfahrt durch ein Leuchtfeuer markiert wird. Im Vordergrund steht ein indianisches Zelt auf einer Anhöhe. Es ist nicht recht ersichtlich, warum dieses Bild vom Völkerkundemuseum übernommen wurde. Wahrscheinlich ist es mit der in der Sammlung fehlenden Nr.15, die den Titel Fort Laramie am Nordarm des Nebraska trug, vertauscht worden.

Horst Hartmann hat sicher mit seiner Vermutung recht. Das fehlende Bild befindet sich noch im Besitz der Familie Möllhausen.

Ähnliche Bilder:

    I.5.b.49
    © Familie Möllhausen

    Sheboygan, Wisconsin
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